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A DECADE OF DOPE BEATS

Various Artists - A Decade Of Dope Beats mc500

“This Beat is dope” erschallte in den späten 80er Jahren der Ruf der DJs, wenn gerade wieder mal ein hypnotischer – alles in den Bann ziehender ultimativer Dance Groove für höxte Erregung auf dem Dancefloor sorgte. Dope = in Rausch versetzendes Leckerli, von Kritikern oder diversen Nachwux Chemieprofessoren auch
sehr oft als gesundheitsschädigendes Produkt oder Narkotikum bezeichnet. Im Hip Hop oder R&B Genre waren es auch Hymnen auf die Weiblichkeit wie “This Girl Is Dope!”
(in einem Song von “Bell Biv Devoe”)

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TITELVERZEICHNIS:

DEELA
Mountain & Stars

PROTASSOV
Eyeless & Painfree

SUBROK MISSION
The Duke

ANCIENT ASTRONAUTS
Mexican Loveless

KABANJAK
The Rain

DEELA
Killo

PROTASSOV
Witchcraft

AERONAUTIX
Irrealis Life

MANGO JUICE
Fire Pon Rome

DEELA
African Chant

ANCIENT ASTRONAUTS
Green Tea Funk

PROTASSOV
Cruise Control

KABANJAK
Revelation Dub

PROTASSOV MEETS THURY TONARM
The Softmachine

ANCIENT ASTRONAUTS
What Does It Take To See My Heart

PROTASSOV & ALEXANDER
Fingertips

KABANJAK
To The Bone

PROTASSOV
Home

Time:

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18 knackige Rock-Blues-Funk-Dub-Folk-Dance-Grooves – oder um den Titel des Albums zu zitieren – “Dope Beats” werden angeboten von Interpreten & Gruppen, deren Namen wahrscheinlich befremdlich für „normale Musikfans“ klingen. Ich gestehe – bis auf DEELA und die AERONAUTIX kannte ich auch keine der hier vorgestellten Acts – was mich natürlich in meiner Gier nach Neuem ungemein mit Freude erfüllte, um diese Bildungslücken zu schliessen.

Als da wären DEELA mit dem  slidegitarrenbluesigen Dance Vibe „Mountains & Star“ und später mit dem megageilen World-House-Knaller „African Chant“. PROTASSOV stellen das easy-listening-jazzige „Eyeless & Painfree“ in den Klangraum und begeben sich in die Zeitmaschine, um mit Hilfe ihrer funkrockigen „Witchcraft“ zum Beginn der 90er Jahre zu reisen, als die ersten innovativen Rave Scheiben die Welt erschütterten. Einer der besten Tracks des Albums! Und als ob sie meine These unterstützen wollen, liefern sie mit dem Hip Hop Funker „Cruise Control“ (mit den legendären „Jungle Brothers“ am Mikrofon) eine fast noch genialere Nummer ab. 115,5 bpm für die kollektive Club-Extase!

ANCIENT ASTRONAUT stellen sich mit ebenfalls mit 3 Titel vor (dem sentimental- spacigen „Mexican Loneliness“ und dem dicken phätten Dance-Brett „Green Tea Funk“ mit Miles-Davis-Trompeten-Samples und hart angerissenem Slap-Bass-Lick. KABANJAK liefern mit dem „Revelation Dub“ eine starke Nummer für alle „Lee Scratch Perry“ oder „U-Roy“ Fans und ihr späteres „To The Bone“ vermischt wilde Turntable-Scratchings mit dem harten, schweisstreibenden Rhythm’n’Blues von James Brown. Leider nur mit einem Track vertreten sind SUBROK MISSION (mit der acidjazzigen Hommage an “The Duke“ Ellington), MANGO JUICE (mit dem groovigen Acoustic-World-Reggae „Fire Pon Rome“)

Fazit: Interessante Mischung aus altbewährten & innovativ neuen Grooves – eine 80minütige Ladung, die alles andere als langweilig ist. Musik, die in einen legalen Rausch versetzt, den uns keiner der intoleranten Politiker verwehren kann.

Veröffentlichung: 09. September 2011 (Total Time: 79:18)

Label: Switchstance Recordings

Web: http://www.switchstancerecordings.de/ 

KAUFEMPFEHLUNG:    KKKKKKKKKK (1,875)

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