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ELECTRONIC AFRICA Volume 1

Various Artists - Electronic Africa Vol 1

Das Label SAMA BAYA hat bereits die traditionelle Folklore von Brasilien, Australien, Neuseeland, Indien und Lateinamerika mit transprogressiven elektronischen Grooves verzaubert. Jetzt ist der “schwarze” Kontinent Afrika an der Reihe - der Sampler “Electronic Africa” ist der erste Teil einer Reihe,
die hoffentlich noch mit zahlreichen Fortsetzungen bedacht wird.

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TITELVERZEICHNIS:

PAT APPLETON
Good

AARON BINGLE
Ghananight Moonlight

ROAD feeat. VALERIE ETIENNE
Toda Menina Baihana

MOKOOMBA
Mangongo

THE BLUE MONK feat. LARRY ELAM
Jazz In The Jungle

TOOFAN
Bien Bien

CHARLES A. GARNIER
Jeh-Lele

DEJA-MOVE
Tomorrow Dub

PFL feat. TIKKI PAUL ST. HILLAIRE
Mr. Medicine Man (Buttrich Remix)

JEN feat. KIESER VELTEN
Together

MAMOND
Momo

JASMON feat. MOHAMMED MOUNIR
Hanina

LEMONGRASS feat. KAREN GIBSON ROC
You Gotta Be Free

KIRK DEGIORGIO’S OFFWORLD
Two Worlds

GRUPO BATUQUE
Read Between The Lines (Big Bang Remix)

STUCE THE KETCH
Mawazo

Note:

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Das Genre Worldmusic ist natürlich auch längst im Bereich Electronic Music angekommen. Der aktuelle Sampler “Electronic Africa” ist ein Beispiel, wie toll traditionelle afrikanische Musik mit funky Chillot-Grooves harmonieren können. Die Namen der hier vertretenen Acts und Künstler sind unerheblich, weil sie sowieso fast (noch) niemand kennt. Wer sommerliche Grooves für lange Autofahrten oder die kommende Grillparty sucht, bekommt mit diesem Sampler eine supergünstige Alternative zu herkömmlichen ausgelutschten Klangmustern. Ich würde sogar soweit gehen, das vorliegende Album als “Cafe Del Mar” für anspruchsvolle Worldmusic Fans zu bezeichnen. Neben den halbinstrumentalen “Ghananight Moonlight” und “Good” sind es vor allem der Latino-Griot-Hammer “Toda Menina Baihana” mit dem Gesang von VALERIE ETIENNE und der “Big Bang Remix” von “Read Between The Lines” von der brasilianischen GRUPO BATUQUE, die mich beim ersten Hörgang begeistern. Wobei die letztgenannte Formation klar macht, dass es sich beim vorliegenden Album nicht ausschliesslich um afrikanische Künstler handelt. In “Hanina” von JASMON gibt es einen Gesangsbeitrag vom ägyptischen Sänger MOHAMMED MOUNIR, der vielen deutschen Musikfans bestimmt zum ersten Mal aufgefallen ist, als er beim Bundesvision Song Contest 2010 mit “Ich+Ich” und dem dort vorgetragenen Song “Yasmine” den dritten Platz belegte.

Mangongo” von MAKOOMBA erinnert an die Klassiker von Salif Keita und Mory Kante, der jazzige Kontent in Tracks wie “Jazz In The Jungle” von THE BLUE MONK mit dem kunstvoll eingewobenen Trompetenspiel des 2008 verstorbenen LARRY ELAM lässt mich vermehrt an das Fusion-Meisterwerk “Dis Is Da Drum” von Herbie Hancock aus dem Jahr 1996 denken und wer sich nicht vom hypnotischen Groove des “Mr. Medicine Man” infizieren lässt, der ist hier völlig fehl am Platz. Der dominikanische Reggae Sänger Paul St. Hilaire ist hier die Hauptperson in diesem mehr als mystischen “Buttrich Remix”. Kommt besonders gut, wenn man sich das eine oder andere Sumpfkraut (da meldet sich wieder der “Gothic”-Fan in mir) einverleibt hat. Ganz stark auch die Acid-Jazz-Lounge Perle “Together” vom deutschen Duo KIESER.VELTEN, die sich mit den verführerischen Vocals von Sängerin JEN verstärkt haben. Immer noch ein bombastisches Future Jazz Meisterwerk: “Two Worlds” vom englischen Produzenten KIRK DEGIORGIO.

Veröffentlichung: 11. Dezember 2015 (TT: 84:56 Minuten)

Verfügbarkeit: Digitales Album

In den gängigen Online-Shops gibt es das Album zwischen 4,99 und 7,99 Euro:
https://samabaya.lnk.to/ElectronicAfrica_Vol1

KAUFEMPFEHLUNG:    KKKKKKKKKK (1,882)

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